#Digitalisierung: Minimum Viable Product (MVP) - Ein Zugang für KMU?
0
15. Oktober 2018, - Digitalisierung
Das Advised Equity® - Potential: Megatrends und Technologien verändern Kundenverhalten und damit die Geschäftsmodelle von Unternehmen
Ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, das entwickelt werden muss, um mit minimalem Aufwand den Kundenbedarf zu decken und Feedback zu gewährleisten. Der Begriff des MVP entstammt dem Lean Startup-Gedanken, und wurde im Jahre 2001 von dem Unternehmer Frank Robinson geprägt und von Steve Blank und Eric Ries popularisiert. Das schnell und einfach erstellte Produkt wird nur mit den nötigsten Kernfunktionen ausgestattet, z. B. (für ein Internet-basiertes Produkt) durch eine Landingpage, um Arbeit, Geld und Zeit zu sparen. Es wird veröffentlicht, um das Feedback von (möglichen) Kunden einzuholen; dabei spielen frühzeitige Anwender eine besondere Rolle, die sich am besten in die Produktabsicht hineinversetzen können. Das Feedback wird dann dazu genutzt, um das MVP Runde um Runde zu erweitern und zu verbessern. Das Ziel dieser Strategie ist die Vermeidung von Produkten, die die Kunden gar nicht wollen. Die gewonnene Information über Kundenwünsche soll auch dazu beitragen, den Kapitaleinsatz auf das beste Produkt zu lenken. Durch die Verfügbarkeit zahlreicher App-Anwendungen (Tools) können über diesen Zugang durchaus performante Lösungen kreiert werden. Mögliche Zwecke von MVPs:- - Testen einer Marktlücke mit möglichst wenig Entwicklungsaufwand
- - beschleunigtes Lernen und Problemerkennung bei Kunden
- - Frühestmögliche Bereitstellung eines Produkts an Anwender (early adopters)
- - Gegebenenfalls Grundlage für andere Produkte
- - Nachweis der Herstellungskompetenz der Softwareentwickle
